Samarium-Eisen-Stickstoff-Magnete (SmFeN)
Die Magnetlösung
für resilientere Lieferketten
SmFeN-Magnete: Neodym-Alternative mit Lieferketten-Erleichterungen
Mit unseren anwendungsspezifisch entwickelten SmFeN-Magneten bieten wir eine leistungsfähige Alternative zu Neodym-Magneten. Die Magnetlegierung aus Samarium, Eisen und Stickstoff wird als Samarium-Eisen-Nitrid beziehungsweise SmFeN bezeichnet.
SmFeN eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen hohe magnetische Leistung, Temperaturstabilität und eine resilientere Rohstoffversorgung miteinander kombiniert werden müssen. Kunststoffgebundene SmFeN-Magnete verbinden eine hohe magnetische Leistungsfähigkeit mit guter Oxidationsbeständigkeit und einem niedrigen Temperaturkoeffizienten – ohne Neodym und ohne schwere Seltene Erden.
Damit positioniert sich SmFeN zwischen leistungsstarken Neodym-Magneten und robusten Ferritmagneten. Max Baermann unterstützt Sie bei der werkstoffgerechten Auslegung, Entwicklung und Serienfertigung einer anwendungsspezifischen SmFeN-Lösung.

Kostengünstige Alternative zu anderen Seltene-Erden-Magneten
Leistungsfähige Option für anspruchsvolle Anwendungsbedingungen
Technische Eigenschaften von Magneten mit Samarium-Eisen-Nitrid (SmFeN)
SmFeN-Magnete verbinden hohe magnetische Leistung mit einem robusten Eigenschaftsprofil für industrielle Anwendungen. Der Werkstoff basiert auf Samarium, Eisen und Stickstoff und kommt ohne Neodym sowie ohne schwere Seltene Erden aus. Das macht ihn besonders interessant, wenn technische Performance und Lieferketten-Resilienz kombiniert werden müssen.
Kunststoffgebundene SmFeN-Magnete erreichen hohe Energiedichten und Remanenzwerte von bis zu 0,85 Tesla und erzeugen damit ein starkes dauerhaftes Magnetfeld. Zudem zeichnen sie sich durch eine hohe Beständigkeit gegen Entmagnetisierung und eine gute Temperaturstabilität aus.
Da SmFeN von Natur aus oxidationsbeständig ist, kann der Werkstoff außerdem in vielen Anwendungen Vorteile gegenüber korrosionsempfindlicheren Magnetlösungen bieten. Die maximale Einsatztemperatur hängt bei kunststoffgebundenen Varianten vom gewählten Kunststoff-Binder ab und kann bis +150 °C reichen.
| Eigenschaft | Kunststoffgebundene SmFeN-Magnete |
|---|---|
| Feldstärke | bis zu 0,85 Tesla |
| Maximale Einsatztemperatur | bis +150 °C (abhängig vom Kunststoff-Binder) |
| Stabilität | Hoher Widerstand gegen Entmagnetisierung, jHc bis zu 1400 kA/m; Niedriger Temperaturgang aufgrund des geringen Temperaturkoeffizienten von -0,06 %/K im Vergleich zu Strontiumferrit von -0,2 %/K oder Neodym-Eisen-Bor -0,11 %/K |
Technische Eigenschaften von Magneten mit Samarium-Eisen-Nitrid (SmFeN)
SmFeN-Magnete verbinden hohe magnetische Leistung mit einem robusten Eigenschaftsprofil für industrielle Anwendungen. Der Werkstoff basiert auf Samarium, Eisen und Stickstoff und kommt ohne Neodym sowie ohne schwere Seltene Erden aus. Das macht ihn besonders interessant, wenn technische Performance und Lieferketten-Resilienz kombiniert werden müssen.
Kunststoffgebundene SmFeN-Magnete erreichen hohe Energiedichten und Remanenzwerte von bis zu 0,85 Tesla und erzeugen damit ein starkes dauerhaftes Magnetfeld. Zudem zeichnen sie sich durch eine hohe Beständigkeit gegen Entmagnetisierung und eine gute Temperaturstabilität aus.
Da SmFeN von Natur aus oxidationsbeständig ist, kann der Werkstoff außerdem in vielen Anwendungen Vorteile gegenüber korrosionsempfindlicheren Magnetlösungen bieten. Die maximale Einsatztemperatur hängt bei kunststoffgebundenen Varianten vom gewählten Kunststoff-Binder ab und kann bis +150 °C reichen.
| Kunststoffgebundene SmFeN-Magnete | |
|---|---|
| Feldstärke | bis zu 0,85 Tesla |
| Maximale Einsatztemperatur | bis +150 °C (abhängig vom Kunststoff-Binder) |
| Stabilität | Hoher Widerstand gegen Entmagnetisierung, jHc bis zu 1400 kA/m; Niedriger Temperaturgang aufgrund des geringen Temperaturkoeffizienten von -0,06 %/K im Vergleich zu Strontiumferrit von -0,2 %/K oder Neodym-Eisen-Bor -0,11 %/K |
Varianten und Anwendungsgebiete
SmFeN-Magnete können wir Ihnen als kunststoffgebundene Magnet-Bauteile für Sensoren, Rotoren und weitere technische Baugruppen in den unterschiedlichsten Branchen realisieren. Entdecken Sie typische Einsatzmöglichkeiten unserer maßgefertigten Samarium-Eisen-Stickstoff-Magnete:
Kunststoffgebundene Magnete aus SmFeN
Im Unterschied zu klassischen NdFeB-Sintermagneten werden SmFeN-Magnete industriell vor allem als spritzgegossene kunststoffgebundene Magnete realisiert. Der Grund: Konventionelle Sinterprozesse würden die Sm-Fe-N-Magnetphase thermisch zerstören und damit die magnetischen Eigenschaften irreversibel beeinträchtigen.
Der produktionstechnische Vorteil liegt in der Kombination aus hoher magnetischer Leistung und Vielfalt sowie in einer umfangreichen geometrischen Gestaltungsfreiheit. Dank dieses Herstellungsverfahrens lassen sich anwendungsspezifische Anforderungen an die Magnete selbst bei komplexen Bauteil-Geometrien einfach realisieren. Das wiederum bedeutet häufig: komplizierte Montageprozesse werden vereinfacht, zusätzliche Komponenten entfallen oder Bauteile können kompakter ausgelegt werden. Für B2B-Kunden entstehen so starke Magnet-Alternativen, die noch dazu Konstruktionsvorteile mit sich bringen und eine vereinfachte Serienanfertigung ermöglichen. Max Baermann verbindet langjährige Erfahrung mit hoher Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung kunststoffgebundener SmFeN-Magnete.
Hinweis: Die passenden Binder-Werkstoffe werden anwendungsbezogen ausgewählt.

Anwendung als magnetisches Bauteil in Rotoren
Max Baermann entwickelt SmFeN-Magnete als anwendungsspezifische Rotorbauteile für industrielle Antriebe, den Maschinenbau und die Automobilindustrie. Besonders bei Rotoranwendungen bietet SmFeN ein leistungsfähiges Eigenschaftsprofil: hohe magnetische Performance, eine hohe Koerzitivfeldstärke sowie eine vergleichsweise stabile Feldstärke über einen breiten Temperaturbereich.
Durch die kunststoffgebundene Ausführung können zudem Wirbelstromverluste gegenüber elektrisch leitfähigen, kompakten Magnetlösungen reduziert werden. Die elektrisch isolierende Kunststoffmatrix kann in Verbindung mit einer anwendungsgerecht ausgelegten Magnetisierung dazu beitragen, Wirbelstromverluste und zusätzliche Erwärmung bei Rotoranwendungen zu reduzieren.
In Verbindung mit der guten Oxidationsbeständigkeit und dem hohen Widerstand gegen Entmagnetisierung eignet sich SmFeN damit besonders für thermisch und elektromagnetisch anspruchsvolle Rotoranwendungen. Dadurch lassen sich Rotoren platzsparend konstruieren und mehrere Funktionen direkt in einem Bauteil vereinen.
Anwendung als magnetisches Bauteil in Sensoren
Max Baermann entwickelt zum anderen SmFeN-Magnete als Sensorbauteile für Winkel-, Positions- und Drehzahlerfassung. Die Magnetlösung wird dabei bis ins letzte Detail passend zum Messprinzip und zur Einbausituation des Sensors ausgelegt. So erzielen wir magnetische Bauteile, die in der spezifischen Anwendungssituation möglichst widerstandsfähig und wirtschaftlich effizient umsetzbar sind, aber stets präzise funktionieren. Unser Anspruch: geringe Winkelfehler, einwandfreie Magnetkurven und homogene Magnetfelder.
Aufgrund des niedrigen Temperaturkoeffizienten verändert sich das Magnetfeld von SmFeN über einen breiten Temperaturbereich nur vergleichsweise gering. Temperaturbedingte Abweichungen des Sensorsignals können dadurch reduziert werden – eine wesentliche Voraussetzung für hochpräzise, reproduzierbare und zuverlässige Messergebnisse. Zusammen mit den Anwendern und Herstellern von magnetischen Sensoren designen wir unsere Magnete für eine optimale Performance, so dass u.A. auch moderne, Fremdfeld- unempfindliche Sensorsysteme mit unserer Hilfe realisierbar sind.
So entstehen widerstandsfähige und wirtschaftlich realisierbare Magnetbauteile, die auch unter wechselnden Betriebsbedingungen präzise funktionieren. Unser Anspruch: geringe Winkelfehler, reproduzierbare Magnetkurven und homogene, anwendungsgerecht ausgelegte Magnetfelder.
Weitere Dauermagnete in unserem Portfolio

Lassen Sie sich zum perfekten Material für Ihre Magnetlösung beraten!
Sie suchen SmFeN-Magnete für eine konkrete technische Anwendung oder möchten prüfen, ob sich Neodym-Magnete in Ihrem Produkt ersetzen lassen? Max Baermann unterstützt Sie bei Materialauswahl, magnetischer Auslegung, Entwicklung, Prototyping und Serienfertigung.



