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Ferrit-Magnete

Die nachhaltigen Preis-Leistungs-Sieger

Magnete

Individuelle Ferrit-Magnete von Max Baermann

Max Baermann entwickelt und produziert leistungsfähige Ferrit-Magnete für technische Anwendungen, bei denen zuverlässige magnetische Funktion, nachhaltige Werkstoffe und kostengünstige Produktionsmöglichkeiten gefragt sind. Denn unsere Magnet-Sonderanfertigungen aus keramischen Ferriten sind die Preis-Leistungs-Sieger unter den technischen Magneten. Sie kommen ohne Seltene Erden aus und nutzen Rohstoffströme aus der Stahlindustrie, überzeugen aber gleichzeitig durch eine hohe Widerstandsfähigkeit. Ob Sensor- oder Rotor-Bauteil, Automotive-Branche oder Industrie:

Lassen Sie sich von Max Baermann passende Ferrit-Magnete – gesintert oder kunststoffgebunden – für Ihre Anwendungssituation entwickeln und seriell produzieren!

Verschiedene technische Magnetbauteile mit Rotor, Welle und Lager für elektrische Antriebssysteme
Tromadur©
Kostengünstige Magnetlösung für industrielle Serienanwendungen
Nachhaltiger und recyclingfähiger Werkstoff – ohne Seltene Erden
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten (bei unlimitiertem Bauraum)

Technische Eigenschaften

Ferrit-Magnete basieren meist auf Strontiumferrit, einem keramischen Magnetwerkstoff, der aus kalzinierten Eisenoxid-Nebenprodukten der Stahlindustrie gewonnen werden kann. Dadurch verbinden sie eine kostengünstige und nachhaltigere Materialbasis mit einem widerstandsfähigen Eigenschaftsprofil für industrielle Anwendungen.

Technisch stehen Ferrit-Magnete vor allem für eine hohe Beständigkeit gegenüber Korrosion und Chemikalien – sogar ohne weitere Beschichtung. Gleichzeitig halten sie hohe Temperaturen aus: als gesinterte Variante Temperaturen von bis zu 250° Celsius und kunststoffgebundenen Magneten abhängig vom Kunststoffbinder 200° Celsius (Polyphenylensulfid) bzw. 120° Celsius (Polyamid). Deshalb sind Magnete aus Hartferrit auch in Anwendungsszenarien mit hohen technischen Ansprüchen eine attraktive Option. Einzige Einschränkung: Der Bauraum der Magnete sollte flexibler sein, da Ferrit-Magnete aufgrund ihrer geringeren Energiedichte im Gegensatz zu Neodym-Magneten größer konstruiert werden müssen.

Eigenschaft Gesinterte Ferrit-Magnete Kunststoffgebundene Ferrit-Magnete
Feldstärke 0,2 – 0,4 Tesla 0,2 – 0,35 Tesla
Max. Einsatztemperatur bis +250 °C abhängig vom Kunststoff-Binder
CO₂-Fußabdruck ca. 5,1 kg CO₂/kg Magnet*

ca. 9,0 kg CO₂/kg Magnet (China)

Ca. 3,6 kg CO₂/kg Magnet
Umweltbilanz 1/10 im Vergleich zu Neodym-Magneten Bis zu 70 % bessere Umweltbilanz als bei gesinterten Magneten. Zusätzlich Verzicht auf Gefahrstoffe bei Montage möglich.

Technische Eigenschaften

Ferrit-Magnete basieren meist auf Strontiumferrit, einem keramischen Magnetwerkstoff, der aus kalzinierten Eisenoxid-Nebenprodukten der Stahlindustrie gewonnen werden kann. Dadurch verbinden sie eine kostengünstige und nachhaltigere Materialbasis mit einem widerstandsfähigen Eigenschaftsprofil für industrielle Anwendungen.

Technisch stehen Ferrit-Magnete vor allem für eine hohe Beständigkeit gegenüber Korrosion und Chemikalien – sogar ohne weitere Beschichtung. Gleichzeitig halten sie hohe Temperaturen aus: als gesinterte Variante Temperaturen von bis zu 250° Celsius und kunststoffgebundenen Magneten abhängig vom Kunststoffbinder 200° Celsius (Polyphenylensulfid) bzw. 120° Celsius (Polyamid). Deshalb sind Magnete aus Hartferrit auch in Anwendungsszenarien mit hohen technischen Ansprüchen eine attraktive Option. Einzige Einschränkung: Der Bauraum der Magnete sollte flexibler sein, da Ferrit-Magnete aufgrund ihrer geringeren Energiedichte im Gegensatz zu Neodym-Magneten größer konstruiert werden müssen.

Gesinterte Ferrit-Magnete
Kennwert Wert
Feldstärke 0,2 – 0,4 Tesla
Maximale Einsatztemperatur bis +250 °C
CO₂-Fußabdruck ca. 5,1 kg CO₂/kg Magnet (Europa)
ca. 9,0 kg CO₂/kg Magnet (China)
Umweltbilanz 1/10 im Vergleich zu Neodym-Magnet

Kunststoffgebundene Magnete

Kennwert Wert
Feldstärke 0,2 – 0,35 Tesla
Maximale Einsatztemperatur abhängig vom Kunststoff-Binder
CO₂-Fußabdruck Ca. 3,6 kg CO₂/kg Magnet
Umweltbilanz Bis zu 70 % bessere Umweltbilanz als bei gesinterten Magneten. Zusätzlich Verzicht auf Gefahrstoffe bei Montage möglich.

Varianten und Anwendungs­gebiete

Wir entwickeln für Sie sowohl kunststoffgebundene als auch gesinterte Ferrit-Magnete und legen sie passend zur späteren Funktion aus – zum Beispiel als magnetisches Bauteil in Rotoren oder Sensoren. Entdecken Sie typische Anwendungsmöglichkeiten unserer maßgefertigten Ferrit-Magnete:

Kunststoffgebundene Ferrit-Magnete

Max Baermann entwickelt kunststoffgebundene Ferrit-Magnete für Anwendungen, bei denen magnetische Funktion, Bauteil-Design und Serienfertigung eng zusammenspielen. Durch die Verbindung von Ferrit-Magnetpulver mit einem gezielt ausgewählten Kunststoff-Binder entstehen Ferrit-Magnetlösungen, die sich im Spritzgussverfahren in komplexe Geometrien bringen lassen.

Je nach Anforderungsprofil kommen unterschiedliche Binderwerkstoffe zum Einsatz. Für hochgefüllte Magnetwerkstoffe verwenden wir technische Polyamide wie PA6, PA11 und PA12, die sich für robuste Serienanwendungen mit Einsatztemperaturen bis ca. 120 °C eignen. Sie ermöglichen eine gute Kombination aus Verarbeitbarkeit, mechanischer Stabilität, Maßhaltigkeit und wirtschaftlicher Serienfertigung. Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der vergleichsweise einfachen Magnetisierbarkeit. Kunststoffgebundene Ferrit-Magnete können häufig bereits direkt im Werkzeug magnetisiert werden. Dadurch lassen sich zusätzliche Prozessschritte reduzieren und vereinfachte, wirtschaftliche Fertigungsprozesse realisieren.

Für besonders anspruchsvolle Einsatzbedingungen steht PPS als Hochleistungsbinder zur Verfügung. PPS-gebundene Magnete eignen sich insbesondere für Anwendungen mit erhöhter Temperaturbelastung bis ca. 150 °C sowie für Umgebungen mit erhöhten Anforderungen an die Chemikalien- und Medienbeständigkeit. Für ausgewählte Strontiumferrit-Compounds verfügt Max Baermann zudem über eine Trinkwasserzulassung. Damit lassen sich Ferrit-Magnetlösungen für Anwendungen mit Kalt- und Warmwasserkontakt realisieren.

Ein wesentlicher Vorteil kunststoffgebundener Ferrit-Magnete liegt in der hohen konstruktiven und magnetischen Gestaltungsfreiheit. Komplexe Geometrien, integrierte Befestigungs- oder Führungsfunktionen sowie anwendungsspezifische Magnetisierungen lassen sich gezielt kombinieren. Durch die inhärente magnetische Anisotropie können unterschiedliche Feldformen und präzise auf die Anwendung abgestimmte Magnetkurven realisiert werden. Dadurch lassen sich Bauteile entwickeln, die Montageaufwand reduzieren, zusätzliche Komponenten ersetzen oder mehrere Funktionen in einem Magnetbauteil vereinen. Für Kunden entstehen so technische und wirtschaftliche Vorteile – von reduzierten Prozesskosten bis hin zu kompakteren und effizienteren Produktlösungen.

Binder, Ferritanteil, Geometrie und Magnetisierung werden dabei so abgestimmt, dass der Magnet zuverlässig zur späteren Produktfunktion, zur Einbausituation und zur Serienfertigung passt. So entstehen funktionsintegrierte Magnetbauteile, die magnetische Leistung, konstruktive Freiheit und prozesssichere Fertigung in einem Bauteil verbinden.

Ferritkollage

Gesinterte Ferrit-Magnete

Max Baermann kann Ferrit-Magnete auch als gesinterte Ausführung entwickeln, wenn hohe Temperaturbeständigkeit, chemische Belastbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und eine zuverlässige Langzeitstabilität besonders wichtig sind. Durch ihre keramische Werkstoffstruktur sind gesinterte Ferrit-Magnete besonders alterungsbeständig und benötigen in vielen Anwendungen keine zusätzliche Beschichtung.

Gesinterte Ferrit-Magnete weisen ein robustes Eigenschaftsprofil auf und eignen sich für Anwendungen, bei denen die magnetische Funktion auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen langfristig erhalten bleiben muss. Sie sind widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit, Oxidation und zahlreichen chemischen Einflüssen. Je nach Werkstoffauslegung können sie zudem bei erhöhten Einsatztemperaturen von bis zu 250 °C verwendet werden.

Durch den Verzicht auf einen Kunststoff-Binder ist die geometrische Gestaltungsfreiheit im Vergleich zu kunststoffgebundenen Ferrit-Magneten geringer. Für technisch geeignete Bauteilgeometrien lassen sich Abmessungen und Magnetisierung dennoch gezielt auf die jeweilige Funktion und Einbausituation abstimmen. So ergänzen gesinterte Ausführungen das Portfolio insbesondere für Anwendungen, bei denen Beständigkeit und dauerhafte Funktionssicherheit im Vordergrund stehen.

Max Baermann betrachtet dabei stets die gesamte Anwendung und unterstützt Sie bei der Auswahl einer technisch und wirtschaftlich passenden Ferrit-Magnetlösung. Entscheidend sind unter anderem die benötigte Magnetleistung, der verfügbare Bauraum, die Umgebungsbedingungen und die Anforderungen an die spätere Serienanwendung.

Gesinterte Ferrit-Magnete kommen unter anderem in Elektromotoren, Pumpen, Lautsprechern, Haltesystemen und weiteren industriellen Anwendungen zum Einsatz. Besonders geeignet sind sie für standardisierte Bauteilgeometrien und Einsatzbedingungen, bei denen Robustheit, Temperaturbeständigkeit und eine dauerhaft stabile magnetische Funktion wichtiger sind als eine besonders komplexe Formgebung oder die Integration zusätzlicher Bauteilfunktionen.

Dunkle Permanentmagnete in verschiedenen Formen, darunter Segment-, Stab-, Ring-, Scheiben- und Blockmagnete

Anwendung als magnetisches Bauteil in Rotoren

Wir entwickeln Magnet-Bauteile aus Hartferrit für Rotoren in Anwendungsbereichen wie der Automobil-Branche, dem Maschinenbau oder der Industrie. Je nach Anwendungsfall können die Rotor-Magnete als gesinterte oder kunststoffgebundene Magnetlösung ausgeführt werden – präzise abgestimmt auf Ihre technischen Anforderungen.

Unsere Rotormagnete stehen für hohe Laufruhe, präzise Magnetisierung und eine homogene Feldverteilung. Sie werden gezielt auf die jeweilige Anwendung ausgelegt und bieten eine hohe Beständigkeit gegenüber thermischen, mechanischen und medialen Belastungen.
Besonders bei Kühlmittelpumpen im Automobilbereich kommen diese Eigenschaften zum Tragen: Dort müssen Rotormagnete Temperaturwechsel, Medienkontakt und dynamische Belastungen zuverlässig beherrschen. Max Baermann entwickelt und fertigt kunststoffgebundene Rotormagnete, die genau für diese anspruchsvollen Einsatzbedingungen ausgelegt sind.

Anwendung als magnetisches Bauteil in Sensoren

Wenn Sie Ferrit-Magnete in Sensoren einsetzen möchten, entwickeln wir eine maßgefertigte magnetische Lösung, bei der wir die magnetische Komponente präzise auf Ihr Messprinzip und Ihre Einbausituation abstimmen. So entsteht eine robuste, aber wirtschaftliche Magnetlösung für Sensor-Anwendungen in Branchen wie Automotive, Industrie oder Consumer Goods.

Sensormagnete von Max Baermann stehen für präzise Magnetkurven, geringe Winkelfehler und hohe Feldhomogenität. Durch anwendungsspezifische Magnetisierungen – axial, diametral, radial, lateral, mehrpolig oder mehrspurig – wird das magnetische Signal gezielt auf Sensor, Luftspalt und Einbausituation abgestimmt. Das Ergebnis sind robuste, präzise und wirtschaftliche Sensorlösungen für Winkel-, Positions- und Drehzahlerfassung.

Auf der Suche nach einer nachhaltigen Magnetlösung?
Die Fachexperten von Max Baermann entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine maßgeschneiderte Magnetlösung, die genau Ihren Anforderungen bei der Umweltbilanz Ihrer Bauteile entsprechen.

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